Schöne aus der traum Bilder:
Beauty of Light

Bild von h.koppdelaney
Consciousness
HKD
Ansichtssache
Thema Nr. 11
Was sind meine Ansichten über Tod, Transzendenz und Erlösung?
Alle Erscheinungen finden – man denke an einen Traum – im Bewusstsein statt. Alle Phänomene sind vom Bewusstsein abhängig, denn der träumende Geist erzeugt alle Erscheinungen, den Träumer und die um ihn erscheinenden Objekte. Alles sind bedingte und vorübergehende, sich wieder im Bewusstsein auflösende Dinge. Alles verschwindet schließlich im Nichts des nicht mehr träumenden Geistes.
Der Geist an sich (analog zu Gott) ist der Erzeuger und dieser ist ohne Anfang und ohne Ende, unabhängig. Er ist vergleichbar mit dem Buddha-Geist, Allah, dem Geliebten, dem Tao, dem Heiligen Geist und zahlreicher weiterer Begriffe, die versuchen, das Höchste zu umschreiben.
Der zu einer menschlichen Existenz verdichtete Geist, der sich in der Realität (der Matrix) davon überzeugt hat, dass er ein bedingtes und beschränktes Wesen ist, verlässt diese „Vorstellung“ oder „Illusion“ und kehrt zurück in den Zustand, der vor der Geburt (des Lebenstraumes) herrschte.
Ich bringe meine Ansichten noch einmal auf den Punkt, um aus dieser Perspektive das Thema Tod und Transzendenz zu bespiegeln:
Die alltäglichen Erfahrungen oder das Alltagsleben beruhen auf einem spezifisch eingestellten Bewusstseinszustand und dieser lässt die Realität als das erscheinen, was man gerade wahrnimmt. Diesen Bewusstseinszustand bezeichne ich auch als Inkarnation. Das Ende einer Inkarnation ist für mich der Tod.
Aus meiner Sicht bedeutet Erlösung des Menschen die Rückkehr in den unbedingten oder göttlichen Zustand des Geistes. Keine Träume. Keine Objekte. Alles vereint. Vollkommene Bewusstheit, reines Bewusstsein oder „weißes Licht“.
Ich sehe den Tod als das Ende der Illusion der Matrix. Man mag das auch als Erlösung, Befreiung oder je nach heutigem Standpunkt bezeichnen.
Geburt ist für mich Inkarnation und Hineintauchen in die Matrix – das Alltagsleben.
Bewusstsein kreiert eine „Traumfigur“ und Bewusstsein löst die „Traumfigur“ wieder auf. Geburt und Tod sind vom Bewusstsein (Gott, Buddha, Tao etc.) hervorgebrachte Phänomene. Aus der Perspektive des höheren Bewusstseins (Selbst, Gott usw.) gibt es weder Geburt noch Tod.
Für mich ist Transzendenz der Weg vom Ego ins Selbst. Das Selbst (analog zu Gott) ist das Transzendente. Das Ego-Leben ist der persönliche Lebensfilm – die Matrix.
Das Transzendente steht hinter dem Leben und den Dingen.
Aus dem Transzendenten werden alle Erscheinungen geboren.
Das Transzendente ist für mich eine Umschreibung für Gott.
Es werde Licht…
HKD
Digital Art – own resources
HKD
Gut Ringenwalde

Bild von onnola
Wirtschaftsgebäude
Ringenwalde ist eine pommersche Gründung an der bereits in der Slawenzeit wichtigen Handelsstraße von der Nordsee nach Polen. Jeweils eine Tagesreise von Templin und Angermünde entfernt, entsteht vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts der Rastplatz Ringenwalde.
Um 1270 wird in Ringenwalde auf einer kleinen Anhöhe eine Kirche aus behauenem Feldstein im gotischen Stil errichtet.
Der Ort entwickelt sich schnell – 1375 werden im Landbuch sechs Krüge verzeichnet, die durchreisenden Kaufleuten Unterkunft und Verpflegung boten.
1376 übergibt Kaiser Karl IV. als Statthalter von Brandenburg das Dorf Ringenwalde der in Poratz ansässigen Adelsfamilie von Alem (später von Ahlimb) zu Lehen.
1740/41 wird durch einen italienischen Architekten das Schloss zu Ringenwalde errichtet und ein barocker Schlosspark nach französischem Vorbild angelegt. 1745 werden im Ort eine Windmühle und ein Teerofen gebaut.
1830 ausgebrannt, wird das Schloss im klassizistischen Baustil umgebaut und der Schlosspark von Peter Joseph Lenné im englischen Stil umgestaltet.
Ebenfalls 1830 wird auf dem Rittergut eine moderne Destillationsanlage errichtet. Das Geschäft geht so gut, dass in den Jahren nach 1871 der Traum des Grafen von "der schönsten Branntweinfabrik" verwirklicht wird. Das Gebäude existiert noch und steht unter Denkmalschutz.
Mitte des 19. Jahrhunderts gehören zum Gut zwei öffentliche sowie 20 Wohn- und 36 Wirtschaftsgebäude, darunter auch die 1757 erstmals erwähnte Ziegelei.
Nach dem Konkurs des Besitzers wird 1934 ein teil des Gutes an die Gesellschaft für innere Kolonisation verkauft, die es in zahlreiche Bauerngrundstücke aufsiedelt.
Das Restgut und die Ringenwalder Forsten werden 1939 von Hermann Göhring erworben, der es in die 1936 gegründete "Stiftung Schorfheide" einbringt.
Während des 2. Weltkriegs wird das Schloss mit französischem Beutegut und sonstigem Privatbesitz belegt und von der SS bewacht. Vor Kriegsende ist es zwitweise Lazarett.
Die letzte Handlung der vor der Sowjetarmee fliehenden SS-Einheit ist 1945 die Sprengung des Schlosses.
In Ringenwalde gibt es noch eine ganze Reihe gut erhaltener Wohn- und Stallgebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert, teils aus Backstein, teils in Fachwerkbauweise errichtet.
Gut Ringenwalde

Bild von onnola
Wirtschaftsgebäude
Ringenwalde ist eine pommersche Gründung an der bereits in der Slawenzeit wichtigen Handelsstraße von der Nordsee nach Polen. Jeweils eine Tagesreise von Templin und Angermünde entfernt, entsteht vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts der Rastplatz Ringenwalde.
Um 1270 wird in Ringenwalde auf einer kleinen Anhöhe eine Kirche aus behauenem Feldstein im gotischen Stil errichtet.
Der Ort entwickelt sich schnell – 1375 werden im Landbuch sechs Krüge verzeichnet, die durchreisenden Kaufleuten Unterkunft und Verpflegung boten.
1376 übergibt Kaiser Karl IV. als Statthalter von Brandenburg das Dorf Ringenwalde der in Poratz ansässigen Adelsfamilie von Alem (später von Ahlimb) zu Lehen.
1740/41 wird durch einen italienischen Architekten das Schloss zu Ringenwalde errichtet und ein barocker Schlosspark nach französischem Vorbild angelegt. 1745 werden im Ort eine Windmühle und ein Teerofen gebaut.
1830 ausgebrannt, wird das Schloss im klassizistischen Baustil umgebaut und der Schlosspark von Peter Joseph Lenné im englischen Stil umgestaltet.
Ebenfalls 1830 wird auf dem Rittergut eine moderne Destillationsanlage errichtet. Das Geschäft geht so gut, dass in den Jahren nach 1871 der Traum des Grafen von "der schönsten Branntweinfabrik" verwirklicht wird. Das Gebäude existiert noch und steht unter Denkmalschutz.
Mitte des 19. Jahrhunderts gehören zum Gut zwei öffentliche sowie 20 Wohn- und 36 Wirtschaftsgebäude, darunter auch die 1757 erstmals erwähnte Ziegelei.
Nach dem Konkurs des Besitzers wird 1934 ein teil des Gutes an die Gesellschaft für innere Kolonisation verkauft, die es in zahlreiche Bauerngrundstücke aufsiedelt.
Das Restgut und die Ringenwalder Forsten werden 1939 von Hermann Göhring erworben, der es in die 1936 gegründete "Stiftung Schorfheide" einbringt.
Während des 2. Weltkriegs wird das Schloss mit französischem Beutegut und sonstigem Privatbesitz belegt und von der SS bewacht. Vor Kriegsende ist es zwitweise Lazarett.
Die letzte Handlung der vor der Sowjetarmee fliehenden SS-Einheit ist 1945 die Sprengung des Schlosses.
In Ringenwalde gibt es noch eine ganze Reihe gut erhaltener Wohn- und Stallgebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert, teils aus Backstein, teils in Fachwerkbauweise errichtet.
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